Weekender – Der KK-F Podcast | 011 | Sebastian Schartner --> OUT NOW !!!
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Nature one Polizeistatistik

Die 15. Rave-Veranstaltung „Nature One 2009“ auf der ehemaligen
Raketenbasis PYDNA bei Kastellaun im Hunsrück zog auch in diesem Jahr
bei durchweg gutem Wetter wieder eine Vielzahl meist junger Besucher
an. Nach Veranstalterangaben wurde das Event von 61.000 Raverinnen und
Ravern besucht. Damit wurde der letztjährige Besucherrekord erneut
überboten. An diesem Einsatz waren über den Gesamteinsatzzeitraum rund
770 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowie etwa140 Kräfte vom Zoll
und zirka 30 Beamtinnen/Beamte der Bundespolizei beteiligt.
Hervorzuheben ist dabei die durchweg hervorragende Zusammenarbeit aller
beteiligten Einsatzkräfte auch schon im Vorfeld bei der Einsatzplanung,
sowie die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Veranstalter,
der Firma i-motion. Wie schon in den vergangenen Jahren hatte es die
Polizei auch bei diesem Event mit einem durchweg friedlichen Publikum
zu tun.
Schwerpunkte der polizeilichen Einsatzkonzeption waren auch in diesem
Jahr naturgemäß die Verkehrslenkung (zur Gewährleistung einer möglichst
störungsfreien An- und Abreise), das Betreiben einer Polizeiwache
unmittelbar am Veranstaltungsgelände (die Polizeibeamtinnen und
–beamten stehen hier den Festivalbesucherinnen und –besuchern als
Ansprechpartner rund um die Uhr zur Verfügung) und die
Kriminalitätsbekämpfung. Kontrolliert wurden von Polizei, Zoll und der
Bundespolizei sowohl an stationären Kontrollstellen als auch mobil.
Dabei werden die Festivalbesucher durch erfahrene und professionell
arbeitende Kräfte selektiert und kontrolliert. Aber auch dem Einsatz
modernster und neuester Technik zum Erkennen und Aufspüren von Drogen
kommt zum Einsatz. Bei den festgestellten Verstößen (Straftaten und
Ordnungswidrigkeiten) stehen überwiegend Zuwiderhandlungen gegen das
Betäubungsmittelgesetz im Vordergrund. Bei der überwiegenden Anzahl der
festgestellten Verstöße führten die jungen Leute geringe Mengen mit
sich, die zum Eigenbedarf für die Dauer ihres Aufenthaltes bei Nature
One ausreichen sollten.
In allen Fällen wird Anzeige erstattet, ein Strafverfahren ist die
Folge. In einigen wenigen Fällen muss, aufgrund der aufgefundenen und
sichergestellten Mengen illegaler Betäubungsmittel davon ausgegangen
werden, dass diese über den Eigengebrauch hinaus gehen und somit zu
einem Teil für den Weiterverkauf bestimmt gewesen sind. Die Anzeigen
lauten hier auf Handeltreiben und/oder Einfuhrschmuggel. Die
Beschuldigten müssen in diesem Fall mit empfindlichen Strafen rechnen.
Insgesamt spielen dabei, wie auch schon in den Jahren zuvor, der Besitz
und Erwerb von Cannabisprodukten (Haschisch und Marihuana) und den
sogenannten Partydrogen (Ecstasy und Amphetamin) die größte Rolle.
Insgesamt sind die Sicherstellungszahlen bisher niedriger als im
Vorjahr (siehe hierzu allerdings Erläuterungen zur Tabelle).
Besonders Auffällig ist dies bei den sichergestellten LSD Trips. Wegen
des großen Einzugsgebietes der Veranstaltung waren, neben dem
Polizeipräsidium Koblenz auch die Präsidien in Mainz und Trier an den
Kontrollmaßnahmen beteiligt.
Quelle: Polizei Koblenz
horhorhor..immernoch ne ordentliche menge
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